Physiotherapiepraxen für PrioPEG-Studie gesucht: Gruppentherapie weiterentwickeln
Laut Physio Deutschland sucht das Universitätsklinikum Freiburg Physiotherapiepraxen für die PrioPEG-Studie.

Die Praxen sollen evidenzbasierte Gruppenangebote erproben, insbesondere für Menschen mit Rückenschmerzen oder Mobilitätsstörungen. Für Praxisteams ist die Ausschreibung interessant, wenn sie Gruppentherapie in der Versorgung praktisch testen und zugleich Unterstützung bei der Einführung erhalten möchten.
Was die Studie von Praxen erwartet
Die PrioPEG-Studie wird nach Angaben von Physio Deutschland vom Innovationsfonds des Bundes gefördert. Gesucht werden Physiotherapiepraxen, die evidenzbasierte Gruppenangebote erproben wollen. Welche konkreten Programme, Teilnahmebedingungen oder Abläufe vorgesehen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Für Interessierte lohnt sich deshalb der nächste Schritt direkt über die Studieninformationen des Universitätsklinikums Freiburg: Vor einer Zusage sollten Praxen klären, welche Patientengruppen einbezogen werden, wie die Gruppenangebote in den Praxisalltag passen und welcher zeitliche Aufwand mit der Teilnahme verbunden ist.
Unterstützung und Aufwandsentschädigung
Teilnehmende Praxen erhalten Unterstützung bei der Implementierung sowie eine Aufwandsentschädigung von 900 Euro. Wie die Unterstützung organisiert ist und welche Aufgaben damit abgedeckt werden, ist in der veröffentlichten Kurzmeldung nicht näher erläutert. Die Pauschale sollte daher nicht ohne weitere Informationen als vollständiger Ausgleich für den zusätzlichen Aufwand eingeplant werden.
Gerade bei Gruppenangeboten kommt es für Praxen auf die praktische Umsetzbarkeit an: Dazu zählen etwa die Einbindung in bestehende Abläufe und die Frage, ob die angesprochenen Patientinnen und Patienten für ein Gruppenformat infrage kommen. Diese Punkte sind vor einer Teilnahme mit dem Studienteam zu klären.
Was Praxen vor einer Bewerbung prüfen sollten
Die Ausschreibung richtet sich besonders an Praxen, die Menschen mit Rückenschmerzen oder Mobilitätsstörungen versorgen. Ob die eigene Praxis teilnehmen kann, lässt sich anhand der knappen Meldung allein nicht beurteilen. Entscheidend sind die konkreten Einschlusskriterien und der geplante Ablauf der Studie.
Wer Interesse hat, sollte beim Universitätsklinikum Freiburg nach den Teilnahmebedingungen, dem Start und der Dauer der Erprobung sowie den Anforderungen an das Praxisteam fragen. Diese Details sind in den vorliegenden Angaben nicht genannt.